Voraussetzungen zum Einstieg in ein höheres Fachsemester

Voraussetzungen

Die folgenden Angaben sind gültig für den auslaufenden Diplom Studiengang. Informationen zum Bachelor folgen im Verlauf des WS16/17.

Sind die pro Semester geforderten Leistungspunkte (LP, ECTS credit points) nicht erfüllt, so wird der Bewerber zuerst genommen, bei dem die meisten eingereichten LP anerkannt werden. In diesem Fall müssen in den LP nicht die ebenfalls geforderten LP bestimmter Lehrveranstaltungen enthalten sein.

Für die Zulassungsbedingungen für den Ortswechsel/Quereinstieg gelten folgende Voraussetzungen (für die Modulbeschreibungen vgl. den Anhang der Diplom Prüfungsordnung):

Informationsblatt zur Bewerbung für höhere Fachsemester.

   
   
   
   
   
   
   
   

Bewerbungsmöglichkeiten

Diese Seite informiert über die Anrechenbarkeit bisher erbrachter Studienleistungen bei einer Bewerbung für ein höheres Fachsemester (2. bis 7. Semester) des Studiengangs Diplom-Psychologie. Die Vorleistungen können dabei aus einem Studium der Psychologie oder aus einem anderen Hochschulsstudium stammen, gleichgültig ob im In- oder Ausland. Dabei kann es sich auch um einen BA/BSc- oder MA/MSc-Studiengang handeln.

Dafür müssen parallel zur form- und fristgerechten online Bewerbung um einen Studienplatz beim Studierendenservice die bereits erworbenen Leistungsnachweise in Papierform (i.d.R. eine vom Prüfungsamt der derzeitigen Hochschule gestempelte Kopie der Leistungsübersicht / "Transcript of Records") gemeinsam mit einer vorausgefüllten Anrechnungsbescheinigung bei der Studienfachberatung des Instituts für Psychologie eingereicht werden. Dabei muss unbedingt auch bereits das Fachsemester (nur eines!) angegeben werden für welches die Bewerbung gelten soll.

Die Studienfachberatung (bzw. der Studien- und Prüfungsausschuss des Instituts) prüft dann anhand der eingesandten Leistungsnachweise und der entsprechenden Modulhandbücher etc. die Korrektheit der Einstufung in das angegebene Fachsemester und sendet die positiv oder negativ beschiedene Anrechnungsbescheinigung nach Bewerbungsschluss (WS: 15. Juli; SS: 15. Januar), jedoch vor Beginn des Vergabeverfahrens (WS: 01. September; SS: 01. März), im Original direkt an den Studierendenservice (eine Beglaubigung ist daher nicht erforderlich).

Grundsätzliches zur Anerkennung von Vorleistungen

  • Grundsätzlich wird pro Fachsemester ein Vorwissen vorausgesetzt, das etwa dem hiesigen Studienplan (Anhang der Diplom Prüfungsordnung vom 21.07.06) entspricht. Das Vorwissen hat ein solches zu sein, dass eine erfolgreiche Fortsetzung des Studiums angenommen werden kann.
  • Unbedingt vorzulegen, aber nicht alleine maßgebend sind Vorleistungen, die durch Leistungsnachweise zu belegen sind, also durch Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen bzw. durch das Bachelor- oder Vordiplomzeugnis.
  • Erbrachte Vorleistungen aus dem In- und Ausland können dann anerkannt werden, wenn sie den im Diplomstudiengang Psychologie in Kiel verlangten Leistungen äquivalent sind. Das bedeutet, dass keine Leistung automatisch anerkannt wird, alle werden im Einzelfall geprüft.
  • Vordiplom-Prüfungen aus einem Studiengang Psychologie einer gleichgestellten deutschen Hochschule werden grundsätzlich als gleichwertig anerkannt, diese Anerkennung muss aber vom Vorsitzenden des Studien- und Prüfungsausschusses explizit vorgenommen werden. Die Anerkennung kann an die Auflage geknüpft werden, (wenige) Leistungen aus dem Grundstudium nachzuholen.
  • Bachelor-Abschlüsse in Psychologie (aus dem In- und Ausland) werden dagegen nicht automatisch als zum Vordiplom gleichwertig betrachtet, hier wird geprüft, welche Leistungen im einzelnen denen des Studiengangs in Kiel entsprechen.
  • Psychologie-Abschlüsse aus dem Ausland, die dem deutschen Diplom entsprechen, werden in der Regel (aber nicht automatisch) als Vordiplom anerkannt. Auch diese Anerkennung muss vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses explizit vorgenommen werden und kann mit Auflagen verknüpft sein.
  • Studienleistungen sind nicht anrechenbar, wenn sie der Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung dienten, z.B. im Rahmen eines Fachhochschulstudiums, dessen erfolgreicher Abschluss erst zur Aufnahme eines Psychologiestudiums an einer Universität oder TH berechtigt.

Auswahl von Bewerbern

Die Chance auf Fortsetzung des Studiums im Diplomstudiengang Psychologie (im Falle eines Ortswechsels) oder auf Aufnahme dieses Studiengangs (im Falle des Quereinstiegs) in einem bestimmten Fachsemester ist abhängig von der Zahl der in diesem Fachsemester frei gewordenen Studienplätze, der Zahl der Bewerber, der Abiturnoten der Bewerber, sowie der positiv beschiedenen Anrechnungsbescheinigung. Da diese Informationen erst kurz vor Durchführung des Auswahlverfahrens bekannt sind ( Anfang September bzw. Anfang März), kann eine Einschätzung zu den Chancen einer aktuellen Bewerbung nicht getroffen werden. Wenn man die für das angestrebte Fachsemester geforderten Leistungen nicht zu erfüllen vermag, hat für Ortswechsler eine Bewerbung aber erfahrungsgemäß wenig Aussicht auf Erfolg, für Quereinsteiger ist es dann sogar gar nicht möglich, einen Studienplatz zu erhalten.

Beantragen mehr Bewerber die Zulassung als Studienplätze verfügbar sind, findet ein Auswahlverfahren statt, in dem aufgrund der Abiturnote eine Rangfolge gebildet wird. Die Studienplätze werden vorrangig an Bewerber vergeben, die in dem beantragten Studiengang bereits an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind oder waren (Studienortswechsler, Studienunterbrecher). Bewerber im Quereinstieg sind nachrangig zu berücksichtigen.