Grundsätzliches zur Anerkennung von Vorleistungen

  • Grundsätzlich wird pro Fachsemester ein Vorwissen vorausgesetzt, das etwa dem hiesigen Studienplan (Anhang der Diplom Prüfungsordnung vom 21.07.06) entspricht. Das Vorwissen hat ein solches zu sein, dass eine erfolgreiche Fortsetzung des Studiums angenommen werden kann.
  • Unbedingt vorzulegen, aber nicht alleine maßgebend sind Vorleistungen, die durch Leistungsnachweise zu belegen sind, also durch Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen bzw. durch das Bachelor- oder Vordiplomzeugnis.
  • Erbrachte Vorleistungen aus dem In- und Ausland können dann anerkannt werden, wenn sie den im Diplomstudiengang Psychologie in Kiel verlangten Leistungen äquivalent sind. Das bedeutet, dass keine Leistung automatisch anerkannt wird, alle werden im Einzelfall geprüft.
  • Vordiplom-Prüfungen aus einem Studiengang Psychologie einer gleichgestellten deutschen Hochschule werden grundsätzlich als gleichwertig anerkannt, diese Anerkennung muss aber vom Vorsitzenden des Studien- und Prüfungsausschusses explizit vorgenommen werden. Die Anerkennung kann an die Auflage geknüpft werden, (wenige) Leistungen aus dem Grundstudium nachzuholen.
  • Bachelor-Abschlüsse in Psychologie (aus dem In- und Ausland) werden dagegen nicht automatisch als zum Vordiplom gleichwertig betrachtet, hier wird geprüft, welche Leistungen im einzelnen denen des Studiengangs in Kiel entsprechen.
  • Psychologie-Abschlüsse aus dem Ausland, die dem deutschen Diplom entsprechen, werden in der Regel (aber nicht automatisch) als Vordiplom anerkannt. Auch diese Anerkennung muss vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses explizit vorgenommen werden und kann mit Auflagen verknüpft sein.
  • Studienleistungen sind nicht anrechenbar, wenn sie der Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung dienten, z.B. im Rahmen eines Fachhochschulstudiums, dessen erfolgreicher Abschluss erst zur Aufnahme eines Psychologiestudiums an einer Universität oder TH berechtigt.