Anmerkungen zur Anwesenheitspflicht

Vorweg - voraussichtlich wird die Teilnahmepflicht ab dem SS17 nur noch für bestimmte Lehrveranstaltungen gelten. Bisdahin ist die Anwesenheitspflicht weiterhin bindend.

Studierende werden nicht zur Modul(teil)prüfung zugelassen werden, wer mehr als zwei Termine einer Lehrveranstaltung versäumt hat. Gemeint ist hier der Fall einer wöchentlich 2-stündig stattfindenden Veranstaltung (2 Semesterwochenstunden (SWS)), in der also 2*2 SWS = 4 Veranstaltungsstunden = 180 min gefehlt werden dürften. Für Veranstaltungen mit einer anderen Zahl von SWS wird dieser Wert übertragen, indem die im Vorlesungsverzeichnis ausgewiesene SWS-Zahl als Einheit genommen wird. In einem 1-stündigen Seminar (1 SWS) dürften also nur 2*1 SWS = zwei Veranstaltungsstunden = 90 min gefehlt werden - auch wenn diese aufgrund einer zweiwöchentlichen Veranstaltungsform an einem Termin zusammengefasst wären.

Bei mehr als zwei versäumten Terminen wird ein Studierender nicht zur Prüfung zugelassen, womit alle erbrachten Leistungen (Anwesenheit, Referate, etc.) verfallen. Dies geschieht im Regelfall auch dann, wenn Termine aufgrund von Krankheit oder wegen sozialer Gründe versäumt werden, da unabhängig von der Ursache ein zu großer Teil der behandelten Inhalte verpasst wurde. Werden Ausnahmen von dieser Regel gemacht, so kann dies der Dozent im eigenen Ermessen an Auflagen knüpfen, die ein Nacharbeiten des versäumten Stoffes sicherstellen.