Informationen zum Diplomstudiengang Psychologie

Anmeldung zu Veranstaltungen (inkl. Versäumnis und wichtigen Regelungen für An- und Abmeldung)

Aufgrund der Anmeldung zu den von Ihnen belegten Veranstaltungen werden im LSF/POS System automatisch auch die Anmeldungen zu den zu diesen Veranstaltungen gehörenden Prüfungen erzeugt. Informationen über die relevanten Fristen für die Abmeldung von Veranstaltungen und zugehörigen Prüfungen stellt die Seite des Prüfungsamts zur Verfügung.

Beachten Sie bitte bei dem Verfahren zur Anmeldung folgende Hinweise

  • Wenn Sie sich zu einer Veranstaltung angemeldet haben, werden Sie vom LSF automatisch auch zur 1. zugehörigen Prüfung angemeldet. Bitte kontrollieren Sie aber trotzdem während der Abmeldefrist von Prüfungen (s.pdf "Termine und Fristen") Ihre Daten über das QIS auf Richtigkeit und melden sich innerhalb der Frist beim Prüfungsamt, wenn etwas nicht stimmt.
  • Haben Sie sich entschieden, an einer Prüfung nicht teilzunehmen, so müssen Sie sich während der ausgehängten Fristen selbsttätig im QIS on der Prüfung abmelden. Sie können sich nicht implizit von einer Prüfung abmelden, indem Sie häufiger als zulässig in der zugehörigen Veranstaltung fehlen.
  • ACHTUNG: Wenn Sie sich innerhalb der ausgehängten Frist von einer Prüfung abmelden, so werden alle in der zugehörigen Veranstaltung in diesem Semester erbrachten Leistungen (z.B. Anwesenheiten, bei Seminaren auch ein gehaltenes Referat etc.) nichtig. Sie können dann auch nicht an einer evtl. angebotenen vorgezogenen Wiederholungsprüfung zu Beginn des kommenden Semesters teilnehmen. Sie müssen dann also die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt (i.d.R. im darauffolgenden Jahr) erneut belegen und alle Voraussetzungen zur Prüfung (z.B. regelmäßige Anwesenheit) sowie die Prüfungsleistungen vollständig neu erbringen.
  • Nur bei einer rechtzeitigen Abmeldung gilt die Prüfung nicht als durchgefallen, wenn Sie die Prüfung nicht antreten.
  • Sollten Sie hingegen zu einer Prüfung nicht erscheinen, ohne sich rechtzeitig von dieser abgemeldet zu haben, so wird dies als Nicht-Bestehen der Prüfung gewertet. (Es sei denn, es liegt ein triftiger Grund vor, z.B. eine ärztlich attestierte Krankheit). Nicht bestandene Prüfungen können höchstens zweimal wiederholt werden.
  • Nehmen Sie aus medizinischen oder anderen relevanten Gründen nicht an einer Prüfung teil, müssen die Gründe dem Prüfungsamt unverzüglich bekannt gemacht werden. Dafür müssen Sie den Antrag auf Rücktritt von einer Prüfung gemeinsam mit dem Attestformular der CAU verwenden. Prüfungen können nicht durch später ausgestellte oder eingereichte Atteste nachträglich ungültig gemacht werden.
  • Weitere Details regelt die Prüfungsverfahrensordnung der CAU Kiel (externe Seite)

Anmerkungen zur Teilnahmepflicht

Vorweg - voraussichtlich wird die Teilnahmepflicht ab dem SS17 nur noch für bestimmte Lehrveranstaltungen gelten.

Nach §18 (4) der neuen PO soll nicht zur Modul(teil)prüfung zugelassen werden, wer mehr als zwei Termine einer Lehrveranstaltung versäumt hat. Gemeint ist hier der Fall einer wöchentlich 2-stündig stattfindenden Veranstaltung (2 Semesterwochenstunden (SWS)), in der also 2*2 SWS = 4 Veranstaltungsstunden = 180 min gefehlt werden dürften.

Für Veranstaltungen mit einer anderen Zahl von SWS wird dieser Wert übertragen, indem die im Vorlesungsverzeichnis ausgewiesene SWS-Zahl als Einheit genommen wird. In einem 1-stündigen Seminar (1 SWS) dürften also nur 2*1 SWS = zwei Veranstaltungsstunden = 90 min gefehlt werden - auch wenn diese aufgrund einer zweiwöchentlichen Veranstaltungsform an einem Termin zusammengefasst wären. Bei mehr als zwei versäumten Terminen wird ein Studierender nicht zur Prüfung zugelassen, womit alle erbrachten Leistungen (Anwesenheit, Referate, etc.) verfallen.

Dies geschieht im Regelfall auch dann, wenn Termine aufgrund von Krankheit oder wegen sozialer Gründe versäumt werden, da unabhängig von der Ursache ein zu großer Teil der behandelten Inhalte verpasst wurde. Werden Ausnahmen von dieser Regel gemacht, so kann dies der Dozent im eigenen Ermessen an Auflagen knüpfen, die ein Nacharbeiten des versäumten Stoffes sicherstellen.

Bekanntgabe von Ergebnissen

Die von Ihnen in einer Prüfung erzielten Ergebnisse sind für Sie im QIS/LSF Portal sichtbar, sobald der Dozent die Prüfungen ausgewertet und die vergebenen Noten im System eingetragen hat (in der Regel spätestens vier Wochen nach der Prüfung). Studierende können Einsicht in die Prüfungsakten erhalten, sobald das zur Prüfung gehörende Prüfungsverfahren endgültig abgeschlossen ist.

Bitte wenden Sie sich dafür an den zugehörigen Prüfer. Sollten Sie einen schriftlichen Nachweis über die von Ihnen bisher erbrachten Studienleistungen benötigen, können Sie sich selbst im QIS/LSF Portal eine "Notenspiegel" genannte tabellarische Auflistung der bereits erbrachten Prüfungsleistungen erstellen und diese ggf. im Prüfungsamt bestätigen lassen.

Wiederholung von Prüfungen

  1. Eine nicht bestandene Prüfung kann höchstens zweimal wiederholt werden - danach ist sie endgültig nicht bestanden und ein erfolgreicher Abschluss des Studiums damit nicht möglich. (Prüfungsordnung §22 (1): "Nicht bestandene Prüfungen im Rahmen eines Moduls mit Ausnahme der Diplomarbeit können höchstens zweimal wiederholt werden.") Die Diplomarbeit kann nur einmal wiederholt werden. (Prüfungsordnung §21 (8): "Die Diplomarbeit kann bei einer Bewertung, die schlechter als 'ausreichend' (4,0) ist, einmal wiederholt werden."
  2. Um eine Prüfung wiederholen zu können, müssen Sie zur regulären Prüfung angemeldet gewesen sein. Wiederholt werden kann also nur eine nicht bestandene oder durch ärztlich attestierte Krankheit versäumte Prüfung. Melden Sie sich von einer regulären Prüfung ab, oder werden aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen nicht zur Prüfung zugelassen, können Sie nicht an der Wiederholungsprüfung teilnehmen.
  3. Bei einer Prüfung, die nicht bestanden wurde, oder zu der der Studierende nicht erschienen ist, entsteht ein Fehlversuch. Die Teilnahme an der nächsten regulären Prüfung ist dann Pflicht: die Prüfung muss spätestens in der nächsten Prüfungsperiode wiederholt werden, also sobald die Prüfung im Zusammenhang mit der nächsten Durchführung der Veranstaltung wieder angeboten wird - bei jährlich angebotenen Veranstaltungen also im nächsten Jahr. Tritt der Studierende diese Prüfung nicht an, verwirkt er seinen Prüfungsanspruch. Dies ist gleichbedeutend damit, dass der Studierende endgültig durch die Prüfung gefallen ist, sein Psychologiestudium in Kiel also beendet ist. (Prüfungsordnung §22 (2): "Die Wiederholung einer Prüfung soll [...] spätestens in der nächsten möglichen Prüfungsperiode erfolgen. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die Kandidatin oder der Kandidat hat das Versäumnis nicht zu vertreten.")
  4. Bei Rücktritten von der Prüfung mit ärztlichem Attest erhöht sich die Versuchszählung nicht. Handelt es sich dabei um den ersten Prüfungsversuch, ist nicht vorgeschrieben, wann die Prüfung wiederholt werden muss. Dies kann bei einer vorgezogenen Wiederholungsprüfung (vgl. 7.), bei der nächsten regulären Wiederholungsprüfung, oder später geschehen.
  5. Bei einer Wiederholung der Prüfung in der nächsten regulären Prüfungsperiode entfällt i.d.R. die Anwesenheitspflicht. Die Veranstaltung muss dann nicht erneut besucht werden, obwohl sich dies aufgrund sich u.U. ändernder Inhalte empfiehlt. Bitte halten Sie Rücksprache mit dem verantwortlichen Dozenten! (Prüfungsordnung §18 (5) "Die Anwesenheitspflicht gilt in der Regel nicht bei Wiederholungsprüfungen." Beachten Sie, daß dieser Passus nicht bei der Abmeldung von einer Prüfung gilt.)
  6. Sind Studierende zur Teilnahme an der regulären Wiederholungsprüfung verpflichtet, weil sie die ursprüngliche Prüfung nicht bestanden haben oder ohne Attest nicht erschienen sind, erfolgt die Anmeldung zur Wiederholungsprüfung i. d. R. per Pflichtanmeldung durch das Prüfungsamt. Die Kontrolle der erfolgreichen Anmeldung liegt jedoch in der Verantwortung der Studierenden.
  7. Unabhängig von der nächsten Prüfungsperiode können Dozenten vorgezogene Wiederholungsprüfungen (z.B. zu Beginn des folgenden Semesters) anbieten. Diese müssen nicht wahrgenommen werden, um den Anspruch auf Wiederholung der Prüfung aufrechtzuerhalten. Dies empfiehlt sich allerdings, um das Studium nicht zu verzögern, etwa wenn weiterführende Veranstaltungen das Bestehen dieser Prüfung voraussetzen. (Prüfungsordnung §22 (3): "Wenn der Inhalt einer Prüfung dies erlaubt, kann die Prüferin oder der Prüfer schon in der ersten oder zweiten Vorlesungswoche des auf die Prüfung folgenden Semesters die Gelegenheit zu einer Wiederholung der Prüfung anbieten.")
  8. Bevor Sie an einer vorgezogenen Wiederholungsprüfung teilnehmen, sollten Sie kritisch prüfen, ob sich die Voraussetzungen zum Bestehen der Prüfung gegenüber dem ersten Versuch tatsächlich verbessert haben. Vergessen Sie nicht, dass Ihnen insgesamt höchstens drei Versuche zum Bestehen einer Prüfung zur Verfügung stehen.
  9. Wird an einer vorgezogenen Wiederholungsprüfung teilgenommen und diese nicht bestanden, ist dies eine von zwei möglichen Wiederholungen einer Prüfung gewesen. Für §22 (1) der Prüfungsordnung (die maximal zulässige Anzahl von Prüfungswiederholungen) ist es also gleichgültig, ob die Wiederholung einer Prüfung eine vorgezogene war oder eine Wiederholung innerhalb der nächstmöglichen regulären Prüfungsperiode.
  10. Für vorgezogene Wiederholungsprüfungen müssen Sie sich selbst manuell anmelden, eine automatische Anmeldung erfolgt nicht. Die relevanten Fristen für die An- und Abmeldung zu vorgezogenen Wiederholungsprüfungen finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamts. Achtung! Die Fristen für Diplom und Bachelor können abweichen!

Wahlmöglichkeit des Prüfungszeitraumes (1. und 2. PZR)

Für die Prüfungen zu manchen Lehrveranstaltungen besteht eine Wahlfreiheit zwischen der Anmeldung zum 1. und 2. PZR (siehe "Aktuelles aus dem Prüfungsamt" für eine Liste dieser Prüfungen). Der Studien- und Prüfungsausschuss hat am 18.06.2014 beschlossen, dass sich Studierende zu einer Prüfung (Klausur) im 2. PZR des Semesters prinzipiell online anmelden dürfen, wenn sie zum Zeitpunkt der laufenden Anmeldephase für den 2. PZR die Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Prüfung erfüllen, auch wenn sie diese Voraussetzungen erst im Laufe des Semesters durch das Bestehen anderer Prüfungen geschaffen haben.

Dies gilt nur dann, wenn die Lehrperson auch tatsächlich für diese Klausur die Möglichkeit anbietet, zwischen der Teilnahme im 1. PZR und 2. PZR zu wählen (s.o.). Für die Anmeldung muss die bekannt gegebene Anmeldefrist genutzt werden.

Möglichkeit Veranstaltungen über das Pflichtcurriculum hinaus zu besuchen

Studierende, die etwa in Wahlbereichen wie SP Major oder SP Minor Veranstaltungen besuchen möchten, die über das Pflichtcurriculum hinausgehen, melden Sie sich bitte informell beim Kursleiter an, der Ihnen über freie Plätze Auskunft geben und ggf. erworbene Leistungen nach dem Semester schriftlich bescheinigen kann.