Kurzer Abriss der Geschichte des Instituts für Psychologie
2006 | top
Einführung einer neuen Prüfungsordnung mit studienbegleitenden Modulprüfungen
und der Vergabe von Leistungspunkten im Rahmen des europäischen
ECTS Systems.
Diese Prüfungsordnung dient als Vorbereitung auf die Umstellung des
Diplomstudiengangs auf Bachelor und Master Abschlüsse.
Einrichtung der Juniorprofessuren "Lehr- und Lernforschung" (Prof.
Pohlmann) und "Kognitionswissenschaften" (Prof. Golz).
2002 | top
Einrichtung der Juniorprofessur "Angewandte Sozialpsychologie" (Prof. Stürmer).
1990 | top
Einführung der neuen Prüfungsordnung gemäß der bundeseinheitlichen
Rahmenprüfungsordnung; dadurch Notwendigkeit der Einführung zweier weiterer
Professuren für Allgemeine Psychologie II (Prof. Mausfeld, 1993) und Arbeits-,
Organisations- und Marktpsychologie (Prof. Konradt, 1997).
Kongress der Deutschen Gesellschaft (DGPs) für Psychologie in Kiel.
1977 | top
Neue Professur für Pädagogische Psychologie, besetzt mit Prof. Grau.
1970 | top
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) in Kiel.
Durch Bleibeverhandlungen Vergrößerung des Personalbestandes, der Bibliothek und
des Geräteparks, erweitert durch Neuberufungen:
Berufung von Prof. Baumann für Klinische Psychologie, nach dessen Fortgang Prof.
Ferstl (1985).
1972 | top
Neue Professur für Sozialpsychologie, zunächst besetzt durch Prof. Scherer,
dann Prof. Liebhart (1975), Prof. Frey (1979), Prof. Simon (1998).
Alle von der Diplomprüfungsordnung geforderten Teilfächer der Psychologie werden
gelehrt und geprüft.
Mehrjährige DFG-Projekte zur Psychologie des Problemlösens werden am Institut
durchgeführt (Wegener - Dörner - Lüer).
1963 | top
Besetzung eines zweiten Lehrstuhls für Psychologie durch Prof. Wegener.
Nachfolger des emeritierten Prof. Mierke wird Prof. Traxel (1965), später Prof.
Wendt (1974).
1957 | top
Erste Habilitation im Fach Psychologie
1952 | top
Wiedergründung des Instituts für Psychologie unter Direktor Prof. Mierke. Die
Räume und Bibliotheken für Pädagogik und Psychologie werden getrennt. Der erste
Assistent wird eingestellt. Abnahme von Diplomprüfungen für Psychologen durch
Prof. Mierke.
Das Institut für Psychologie zieht zunächst in den "Willer-Bau" an der
Eckernförder Strasse, dann in die "Anger-Bauten" und schließlich in
das IPN-Gebäude, Olshausenstraße 62.
1949 | top
Einstellung der ersten wissenschaftlichen Hilfskraft. Erste Promotionen im Fach Psychologie.
1946 | top
Der Pädagoge Prof. Fritz Blättner übernimmt die Leitung des neu gegründeten
"Instituts für Pädagogik und Psychologie" der CAU.
Der in Erlangen habilitierte PD Dr. Karl Mierke hält erste Vorlesungen im Fach
Psychologie und wird ab WS 1948/49 zum ausserplanmäßigen und dann zum
ordentlichen Professor für Psychologie und zugleich zum Direktor der
Pädagogischen Hochschule Kiel ernannt.
1945 | top
Prof. Wittmann wurde wegen seiner politischen Tätigkeit seit 1933 vorzeitig entpflichtet. Danach gibt es zunächst kein Institut für Psychologie an der Kieler Universität.
1944 | top
Einstellung des Lehrbetriebs.
2. Weltkrieg | top
Auslagerung der Bibliothek und der Geräte in eine Dorfschule, totale Zerstörung der Institutsräume durch Bombenschaden.
1926 | top
Seit diesem Jahr gibt es das Fach "Experimentelle Psychologie" in Kiel. Einige bekannte Fachvertreter auf diesem Gebiet waren ehemalige Mitglieder des Kieler Instituts.
1922 | top
wurde Prof. Johannes Wittmann als Nachfolger von Prof. Martius berufen.
1914 | top
studierten 75 Studenten das Fach Psychologie.
1903 | top
erfolgte die erste Promotion im Fach Psychologie in Kiel.
1898 | top
Am 29. 2. 1898 gegründet durch Ministerialerlass der Reichsregierung Berlin.
Direktor war von 1898 bis zu seiner Emeritierung 1921 der Professor für
Philosophie und Psychologie Götz Martius, der u.a. 1910 als Rektor der
Universität die Seeburg einweihte.
Die Mittel waren schon damals knapp: Prof. Martius hielt zunächst Vorlesungen im
Gartenhaus seiner Villa in der Hohenbergstraße. Nach dem auf seine Kosten
erfolgten Umzug in das Souterrain des Audimax-Gebäudes im Schlossgarten
vergrößerte er auf eigene Kosten die Bibliothek; der Etat des Instituts war
damals gering.
